Unsere Schule macht sich fit für MINT

Der Ausdruck „MINT“ ist ein Initialwort, gebildet aus den Bezeichnungen „Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik“.

MINT-Fächer ist eine zusammenfassende Bezeichnung von Unterrichtsfächern aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Mit dem MINT-Gütesiegel werden Bildungseinrichtungen ausgezeichnet, die mit verschiedenen Maßnahmen innovatives und begeisterndes Lernen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik fördern. Mit vielfältigen Zugängen für Mädchen und Burschen.

Warum MINT?

Naturwissenschaften und Technik prägen unser Leben

Sie spielen bei allen großen Herausforderungen der Menschheit eine zentrale Rolle – von der Bekämpfung des Klimawandels, über die Sicherstellung der Kreislaufwirtschaft bis hin zur erfolgreichen Reise durchs digitale Zeitalter. Sie sind die Quelle innovativer Produkte und Dienstleistungen und damit das Fundament unseres Wohlstandes.

MINT-Kompetenzen eröffnen Chancen für junge Menschen

Mit zunehmender Technologieorientierung wächst auch die Nachfrage und Bedeutung von MINT-Kompetenzen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik), sowohl am Arbeitsmarkt als auch im Bildungsbereich. Während der MINT-Arbeitsmarkt boomt, steigt der Fachkräftemangel in diesem Bereich. Was für Industrie und Wirtschaft zur immer größeren Herausforderung wird, stellt gleichzeitig eine enorme berufliche und persönliche Chance für junge Menschen – für Mädchen und Burschen gleichermaßen – dar.

MINT-Bildung macht gesellschaftliche Teilhabe möglich

Doch auch abseits der guten Jobchancen ist eine solide naturwissenschaftlich-technische Grundbildung von großer Bedeutung. Je besser eine Gesellschaft in MINT gebildet ist, desto geringer sind die Risiken für naive Wissenschafts- und Technikgläubigkeit oder für deren uninformierte und unreflektierte Ablehnung. Ein Mindestmaß an „Wissenschafts- und Technikmündigkeit“ wird immer stärker zur Voraussetzung für die Teilhabe am öffentlichen Diskurs – vom Klimawandel bis zur Impfstoffentwicklung.

MINT ist ein Lebensgefühl

Nicht zuletzt steht MINT auch für ein Lebensgefühl: für Neugier, Freude, Kreativität und eine dem Leben zugewandte, positive Grundhaltung. Wer sich in MINT engagiert, bekommt die Chance, mit Begeisterung und Leidenschaft an den Lösungen der Zukunft mitzuarbeiten. Wer MINT kann, kann die Welt verbessern!

MINT-Förderung

Bereits im Kindesalter wird der Grundstein für eine MINT-Begeisterung gelegt. Kinder, die schon in elementarpädagogischen Bildungseinrichtungen in ihren MINT-Kompetenzen gefördert und in ihrem Tun bestärkt werden, entwickeln ein positiveres Selbstkonzept in Bezug auf Naturwissenschaft und Technik. Dies hat zur Folge, dass sie sich zukünftig mit einem weit größeren Selbstvertrauen technischen Herausforderungen annähern und diese mit einem anderen Selbstverständnis meistern werden. Gerade deshalb ist der frühe Kontakt mit entdeckendem und forschendem Lernen im MINT-Bereich so wichtig.

MINT-Unterricht

Ein wesentlicher Beitrag zur Steigerung des Interesses an Naturwissenschaften und Technik kann der schulische Unterricht leisten. Für die Gestaltung eines begeisternden Unterrichts spielen Lehrerinnen und Lehrer die entscheidende Rolle. Allerdings können sie diese herausfordernde Aufgabe nur dann optimal leisten, wenn sie durch entsprechende Maßnahmen und Rahmenbedingungen (Arbeitsumfeld, Schulleitung, passende Weiterbildungsangebote) unterstützt werden. Mit dem MINT-Gütesiegel sollen Schulen ausgezeichnet werden, die versuchen diese Rahmenbedingungen so optimal wie möglich zu gestalten und besonders darauf achten, dass Mädchen und Burschen gleichermaßen für die MINT-Fächer begeistert werden.

MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Diese Bereiche spielen im Zuge des zunehmenden technischen Fortschritts eine immer bedeutendere Rolle. An unserer Schule werden die MINT-Kompetenzen gefördert, damit sich für unsere jungen Menschen neue Chancen am Arbeitsmarkt eröffnen. Zudem schult eine solide MINT-Bildung auch die Teilnahme an wissenschaftlichen und technischen Diskussionen.

Die 4. Klassen sezieren im Biologieunterricht verschiedenste Organe. Eines der Highlights ist die Sektion des Rinderauges. Dabei üben die Schülerinnen und Schüler den vorsichtigen Umgang mit dem Skalpell und das Herauspräparieren der einzelnen Bestandteile, wie Glaskörper, Linse, Netzhaut, Iris und Sehnerv.

Im Physikunterricht der 2. Klassen beschäftigen sich unsere Schülerinnen und Schüler unter anderem mit den Gesetzmäßigkeiten von Licht. Vor allem das Experimentieren mit verschiedenen Spiegeln weckt in ihnen das Interesse für die Optik.

In Technik und Design trainieren unsere Schülerinnen und Schüler ihre handwerklichen Fähigkeiten und stellen ihre Geschicklichkeit unter Beweis. Beim Werken mit Materialien wie Holz und Metall lernen die Kinder den Umgang mit unterschiedlichen Werkzeugen und Maschinen.